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Samstag, 30. Mai 2026

 Das Kreuz und die Helden


Das Kreuz ist 1,10 Meter hoch, 70 cm breit und 11 cm dick. Es wiegt 35 Kilogramm.

Sein Träger: Maël le Lagadec. 

Maël, Franzose, 18 Jahre alt, ist Landschaftsgärtner und widmet sich erst seit einem halben Jahr dem Bergsteigen. Doch diesmal ist die Route eine besondere.

Auf dem Pic d’Aneto, dem höchsten Gipfel auf der spanischen Seite der Pyrenäen, wurde das Gipfelkreuz, das seit 1951 die Region auf 3500 Metern Höhe überragt, in einem Vandalismusakt gestohlen. Marc, gemeinsam mit seinem Freund Julien, beschließt daraufhin, das zerstörte Kreuz durch ein neues zu ersetzen. »Ich bin Landschaftsgärtner, aber ich wollte dieses Kreuz mit meinen eigenen Händen schaffen und es auf dem Gipfel hissen.«

Das neue Kreuz ist aus einem einzigen Block gefertigt. Das Material ist Walnußholz, welches wegen besserer Wetterbeständigkeit mit einem Bootslack versiegelt wird. Marc bringt vier Lilien an den jeweiligen Ecken des Kreuzes an: »Die Lilie ist ein starkes Symbol für Königtum, für Loyalität gegenüber Frankreich und Spanien.«

Der Aufstieg zum Gipfel des Aneto ist anstrengend. Nebel hüllt den Berg ein. Der Gefährte Julien bleibt auf den letzten Metern vor Erschöpfung zurück.

Nach Stunden der Mühe und Entsagung kommt Marc, der am 8. Mai um Mitternacht aufgebrochen ist, am Samstag, dem 9. Mai, um 14:40 Uhr an: »Ich komme ganz oben an. Nach all den Anstrengungen knie ich mich hin und weine. Die Anstrengung war sehr intensiv. Ich kann es noch gar nicht fassen. Es ist der Stolz, es geschafft zu haben.«

Das Kreuz ist aufgerichtet, vier Meter von der Statue der Muttergottes entfernt.

Die Nachricht verbreitet sich schnell. Hunderttausende von Glückwünschen erreichen den Alpinisten.

Zwei Wochen später erfährt er, daß ein neuerlicher Vandalenakt geschehen ist. Marcs Holzkreuz wurde ausgerissen und den Abhang hinuntergeworfen. 

Was nun?

Zwei spanische Alpinisten finden das ausgerissene Kreuz im Schnee und bringen es zurück zum  Gipfel.

Stat Crux dum volvitur orbis.

 

Grafik:   © Aucun(e) - Maël Le Lagadec 

Samstag, 15. Juni 2019

Helden



Daß die großen Tech-Firmen mehr und mehr zu Tech-Tyrannen werden, wird mehr und mehr offenbar. Gleich ob Google, youtube,Twitter oder Facebook – wer nicht in die Agenda der Globalisten paßt, wird gnadenlos zensiert und ausrangiert. Das ist keine Verschwörungstheorie, sondern nackte Wahrheit.

Jetzt das neueste Beispiel.

Ein junger Software-Ingenieur bei Pinterest, dem Social-Media-Giganten, der 300 Millionen Nutzer für sich verbucht, wurde Knall auf Fall die Kündigung unter die Nase gehalten. Denn Eric Cochran, so der Name des Helden in the brave new world, hatte Project Veritas, einem Privatunternehmen in den Staaten, welches die Machenschaften von Firmen aufdeckt, Unterlagen zugespielt, aus denen klar hervorgeht, wie Pinterest mißliebige Personen klammheimlich ausschaltet.

Getroffen hatte es Lila Rose und ihre Plattform Live Action. Rose ist seit Jahren eine der profilierten Lebensschützerinnen in den USA. Ihre Internetpräsenz gehört zu den meist frequentierten in der pro-life-Bewegung. Rose ist immer wieder Gast in Talkshows und versteht ihre Positionen bestens argumentativ zu vertreten.

Was machten nun die Macher von Pinterest?

Sie rubrizierten Live Action bewußt unter dem Label Pornographie, um es derart zu blockieren und für Nutzer unauffindbar zu machen. Cochran, der Whistleblower, belegt an den nun veröffentlichten Dokumenten, wie Pinterest, welches sich als tolerant und weltoffen präsentiert, tyrannisch diejenigen verbannt, die Inhalte vertreten, die christliche Prinzipien vertreten, etwa die unhintergehbaren Fundamente des Lebensschutzes. Und die anderen Tech-Tyrannen sekundieren: Youtube etwa sperrt das enthüllende Video von seiner Plattform, um Pinterest derart reinzuwaschen.

Cochran wörtlich in einem ersten Interview nach seiner Entlassung:

»Es geht um Abtreibung. (…) Sie (die Tech-Giganten) verteidigen zu 100% die Abtreibungslobby. Und die Lebensschützer, die es in den großen Tech-Firmen gibt – und es gibt sehr viele – sie müssen zu Project Veritas kommen und offenlegen, was passiert. Es ist notwendig, daß sie, so wie ich es gemacht habe, diese Tech-Konzerne dahin bringen, daß sie explizit öffentlich zugeben, daß sie auf Seiten der Abtreibungslobby stehen.«

Eric Cochran, Lila Rose: Mutig. Intelligent. Pro-life. Helden für heute.